Paul geht mit seinem Opa durch den verschneiten Wald🇬🇧 forestder. Jeder Schritt knirscht. Paul hat warme Stiefel🇬🇧 bootsder, einen dicken Schal und eine blaue Mütze. Er hofft, heute Spuren von Tieren zu finden.
Neben einem Busch sieht er kleine Fußspuren. Sie führen zu einem weißen Hasen. Das Tier sitzt ganz still im Schnee🇬🇧 snowder. Paul möchte näher gehen, doch Opa legt ihm sanft eine Hand auf den Arm.
Wir bleiben ruhig, flüstert Opa. Der Hase🇬🇧 hareder braucht Platz. Paul setzt sich auf einen Baumstumpf🇬🇧 tree stumpder und schaut nur mit den Augen. Zum ersten Mal merkt er, wie laut sein eigener Atem in der Stille klingt.
Der Hase🇬🇧 hareder hebt die Ohren. Sein Fell ist fast so weiß wie der Schnee🇬🇧 snowder. Nur die dunklen Augen und die kleinen Spuren verraten, dass er dort sitzt. Paul findet ihn wunderschön und möchte ihn am liebsten allen zeigen.

Dann bewegt sich der Hase🇬🇧 hareder. Er macht einen kleinen Sprung und bleibt wieder stehen. Paul hebt nicht die Hände und läuft nicht hinterher. Er lässt dem Tier die Zeit, die es braucht.
Nach einer Weile kommt ein zweiter Hase🇬🇧 hareder zwischen den Bäumen hervor. Vielleicht gehört er zur Familie des ersten Hasen. Beide verschwinden langsam im Wald🇬🇧 forestder. Paul ist ein bisschen traurig, aber auch stolz, dass er sie nicht erschreckt hat.
Auf dem Heimweg sammelt Paul keine Zweige und nimmt nichts aus dem Wald🇬🇧 forestder mit. Er zeichnet die zwei Hasen in sein Heft und schreibt darunter: Ich habe sie gesehen, weil ich leise war.

Zu Hause zeigt er das Bild seiner kleinen Schwester, die erkältet im Bett liegt. Sie lächelt und bittet ihn, die Geschichte noch einmal zu erzählen. Paul erzählt langsam und beschreibt jedes kleine Geräusch im Schnee🇬🇧 snowder.
Am Abend hängt das Bild neben ihrem Bett. Paul versteht: Man muss ein Tier nicht anfassen, damit es einem nahe ist. Manchmal ist Respekt🇬🇧 respectder die schönste Art, Hallo zu sagen.
